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Der Countdown zum Euro-Crash: Draghis Abschiedsgeschenk

DAS KARTENHAUS WIRD ZUSAMMENBRECHEN!

Am Ende seiner Amtszeit bringt EZB-Chef Mario Draghi nochmal ein neues Maßnahmenpaket in der Geldpolitik auf den Weg, das den Countdown zum Eurocrash einläuten dürfte. Draghi ist der Ansicht, dass noch tiefere Minus-Zinsen und mehr Anleihekäufe der seit Jahren lahmenden Inflation und Konjunktur einen Auftrieb verschaffen könnten. Unionspolitiker fürchten nun politischen und ökonomischen Schaden durch eine weitere Lockerung der Geldpolitik.

Viele Unionspolitiker befürchten massiven Ärger der Wähler, wenn die EZB die Zinsen noch tiefer drückt. Die Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) sieht zu Recht ihre Altersvorsorge durch die Niedrigzinspolitik in Gefahr. Vizechef der Unionsfraktion, Andreas Jung, sagte, Sparer und Menschen, die fürs Alter vorsorgen, müssten gestärkt anstatt bestraft werden. Das Sparbuch dürfe nicht zum Strafzettel werden. CSU-Finanzpolitiker Michelbach fordert einen Kurswechsel zu einer Zinspolitik, die wieder Risiken abbildet und marktgerecht wird.

Draghi sieht dies jedoch ganz anders. Grade Deutschland müsse seiner Zinspolitik zustimmen, weil die deutsche Wirtschaft auf eine Rezession zulaufe. Die Regierung halte aber weiter an der „schwarzen Null“ fest, anstatt die Staatsausgaben zu erhöhen. Draghi hatte bereits im Juni angekündigt, die Geldpolitik im Herbst weiter lockern zu wollen. Christine Lagarde, die die Nachfolgerin von Draghi wird, wird diese Politik sicherlich fortsetzen.

Im August veröffentlichte die „Bild“-Zeitung einen Brief von Helmut Schleweis, dem Sparkassenverbandschef: Die Zinsabschaffung sorge dafür, dass die Altersvorsorge von Millionen dahinschmelze, wie Schnee in der Sonne. Draghi verändere damit das Leben von Millionen Menschen in Deutschland und Europa langfristig zum Schlechten.

Viele Finanz-Experten sind derselben Ansicht: Weitere Lockerungen der Geldpolitik werden nichts bringen. Es sei nicht zu sehen, dass Unternehmen wegen negativer Zinsen mehr investieren oder sich anders finanzieren würden. Alle Warnungen werden Draghi nicht daran hindern, seine Pläne durchzuziehen. Sein eigentlicher Plan dürfte es sein, den Euro-Crash einzuleiten, dem eine massive Enteignung der Bürger durch eine Währungsreform folgen wird.

Quelle:  Watergate-TV  >